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Kommentar Rund um Borussia Verschiedenes

Umbruch in den Köpfen! Unsere Einschätzung für die neue Saison.

Die Erwartungen der BorussiaExplained-Redaktion für die neue Saison.

Alles neu macht der Juli … oder so. Mit Daniel Farke, dem dritten neuen Trainer in vier Jahren, tritt in Mönchengladbach auch der dritte Wechsel der Spielphilosophie in Kraft. Borussias Plan steht: Weg vom Fokus auf das Spiel gegen den Ball und hin zur Idee im eigenen Ballbesitz. Das neue, alte Spielsystem wird sein Stück dazu beitragen, dass der Verein auf den “Borussia-Weg” zurückkehrt.

Neben dem Umbruch auf dem Rasen wird es jedoch auch einen Umbruch in den Köpfen brauchen: In den Köpfen der Spieler, der Verantwortlichen und vor allem der Fans. Wir alle müssen uns gemeinsam ein neues Selbstverständnis erarbeiten. Denn wir alle sind nicht nur daran beteiligt, ein ruhiges, unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem kreatives Arbeiten und Erfolg möglich ist. Wir alle bestimmen vielmehr ganz grundsätzlich, was Borussia ist und sein will. Nicht zuletzt um diese Suche nach der Identität wird es in der neuen Saison gehen. Das ist viel wichtiger als der Tabellenplatz in der Ersten Fußballbundesliga der Herren.

Glaubt uns: Wir wissen nur zu gut, wie schwer es am Beginn einer Saison ist, sich nicht zu stark hochzuhypen oder auch zu schnell in den typisch Borussischen Fatalismus abzudriften. Ein Fan schwankt oft zwischen den Extremen. Vielleicht ist das aber auch gut so: Als Fans müssen wir nicht Journalist*innen spielen. Wichtig ist, dass wir uns immer wieder die Zeit nehmen, um Distanz zum Geschehen zu gewinnen und zu reflektieren, was Borussia da gerade (mit uns) macht. Nicht zuletzt dafür gibt es die vielen großartigen Fanmedien. Sie nehmen eine Scharnierfunktion ein: Hier blicken Fans analytisch auf den Gegenstand ihrer Leidenschaft. Dass die Medienlandschaft um Borussia weiterwächst, ist einer unserer Wünsche für 22/23.

Deshalb wollen wir uns alle dazu anhalten: 

Seid kritisch, aber auch solidarisch!

Seid euphorisch, aber nicht übermütig!

Träumt von Erfolg, aber behaltet den Realismus!

Arbeitet euch ruhig an PKs und dem TM-Forum ab – Wichtig ist aber auf´m Platz!

Deniz (@DenizimHalbraum)

Darauf freue ich mich:

In erster Linie freue ich mich darauf, ein Team auf dem Platz zu erkennen. Ein Team beinhaltet auch das Trainer- und Analyseteam. Es wird Zeit, dass dieses Konstrukt wieder zusammen an das Eine glaubt. Die letzten Wochen gaben genug Zuversicht dazu, dass dieser Glaube und Zusammenhalt an die Sache wieder da sind. Roland Virkus und das Team dahinter erkannte die Stärken des Kaders und vollzog den größten Umbruch in der personellen Besetzung des Trainers und damit der Vereinsphilosophie. Einen größeren Umbruch kann es nicht geben.
Ein Team, darauf kommt es an.

Ich freue mich auf einen Trainer und eine Mannschaft, die wieder mit Spielfreude auf dem Platz agieren darf. Eine Spielanlage, die im Kopf anfängt zu funktionieren.
Gewillt vom Pressing- und Umschaltspiel, in dem Neuhaus plötzlich auf der Zehn agierte und permanent in Kopfballduelle und im Kampf um zweite Bälle verwickelt war, nun wieder auf der Sechs und federführend mit Ball am Fuß.
Statt sich primär Gedanken machen zu müssen, welcher Spieler auf welcher Höhe und wann anläuft und wen im Deckungsschatten behält, kehren wir nun zurück zum Ballbesitz im Basisdenken.
Es tut gut, dass dieses Team wieder mit dem Ball umgehen wird, Ideen und Matchpläne im ersten Schritt mit diesem stattfinden und erstellt werden.

Die Stärken im Vordergrund sind wichtig. Beginnend im Kopf. Spieler fühlen sich in ihren Aufgaben wohler. Das Wohlbefinden auf der “Arbeit” ist elementar, um die volle Leistungskapazität aufrufen zu können.

Außerdem freue ich mich darauf Prinzipien erkennen zu können, die dieser Verein in den Vordergrund stellt, sinnbildlich auf dem Platz:

  • Werte verteidigen
  • Resilienz
  • Mutigen Fußball, mit der Ausrichtung nach vorne spielen zu wollen.

Die Widerstandsfähigkeit, die Daniel Farke mit dem Begriff Resilienz meint, ist eine, die der Mannschaft abhanden gekommen ist. Ja, sie fühlte sich zuletzt unwohl in ihren Rollen. Dies änderte sich seit Daniel Farke.
Resilienz bedeutet auch, daran zu glauben, was man auf dem Feld macht. Daran zu glauben, egal ob bei -2 Grad, harten Tacklings der Gegenspieler, unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen, aber auch in einer Phase, in der es unglücklich läuft.
Der permanente Glaube an dem, was man macht, hilft dir, stabil und konstant zu bleiben.
Was ist wichtiger im Profifußball, als die Konstanz?

Darauf müssen wir uns einstellen:

Die Resilienz ist jedoch nicht plötzlich da. Sie wird im ersten Schritt einfacher auszuüben sein, weil die Mannschaft sich auf dem Platz wohlfühlt.
Im zweiten Schritt geht es aber auch um konstante Resilienz, gegen jede Widerstände.
Es wird Phasen geben, in der individuelle Formschwächen auftreten, in den Basisspieler ausfallen, in den jeder Schuss des Gegners im Tor hinter Yann Sommer landet.
Das Publikum wird unruhig, Skeptiker werden – wie einst unter Lucien Favre – bemängeln, dass zu oft und zu riskant kurz rausgespielt wird. “Hab ich´s doch gesagt! Irgendwann wird das “Klein, Klein” bestraft!”
Nein, es wird dann erst bestraft, wenn das Team von ihrer Kernidee abweicht.
Daher ist Geduld ein wichtiges Thema, auch wenn dieses im Profifußball eigentlich nicht mehr vorhanden ist. Jedenfalls wird dieses wichtig sein, um dem Team mittelfristig Entwicklungsstufen ermöglichen zu können.


Der Fohlenweg:
Ja, auch dieses Jahr sind reichlich junge Spieler vorhanden… Spieler, wie Netz, Scally, Fraulo, Yvandro B. Sanches und Reitz stehen in der Pipeline.
Auch sie werden uns begeistern, aber eben auch Nerven rauben.
Die finanziellen Möglichkeiten werden nicht dazu ausreichen, dass wir bei Verletzungen von Basisspielern erwarten können, dass für Plea ein nächster, eingewechselter Plea spielen wird.
Wir dürfen uns darüber freuen, dass wir menschlich bleiben und jungen Spielern Entwicklungsphasen ermöglichen. Es ist wie immer: Hinter jeder Chance, steckt auch ein Risiko. Mit Konstanz und Geduld erhöht sich die Chance jedenfalls.

Wir dürfen uns vor allem auf eine harte Gangart des Gegners einstellen.
Im best-case überollt die Borussia spielerisch den Gegner. Gladbach wird Ideen und Abläufe einstudieren, um das (mittel-) hohe Anlaufen zu überspielen. Gegnerische Trainer werden in der Halbzeit an die Mentalität erinnern, die beinhaltet “endlich Zweikämpfe” anzunehmen und “aggressiver” zu sein.


Auch in diesem Themenbereich könnte man einen Ausschwenker in die Resilienz machen und an die Widerstandsfähigkeit appellieren. Ja, auch dies wird ein Thema für die Fohlen.
 

Dieser Spieler wird uns überraschen:

Florian Neuhaus!
Grundsätzlich ist er ein Spieler, dessen Qualitäten bereits bekannt sind.
Ich glaube jedoch, dass Flo Neuhaus diese Saison – unter diesen Rahmenbedingungen – den vielleicht letzten (fehlenden) Schritt gehen kann, um für einen nächsten (größeren) Verein in Frage zu kommen.

Die Spielidee passt zu ihm. Er wird, wie bereits im System unter Marco Rose angefangen, ein Anker im Spielaufbau und in höheren Zonen ebenfalls gefragt sein, um das Spiel zu kontrollieren.
Der Wohlfühlfaktor steigt wieder, dies machte sich in seinen Aussagen zum neuen Coach bemerkbar (“Mir gefällt das Komplettpaket, der Gesamtauftritt. Spielidee, Training, Ansprache, das sieht für mich alles sehr rund aus. In den Besprechungen finde ich mich wieder und denke: ja, das hört sich gut an und ergibt alles Sinn.”).

Nach einem Tief und den gesammelten Erfahrungen besonders im letzten Jahr, kann nun der nächste Schritt zum Mittelfeldboss folgen!

Einst unter Adi Hütter sprach ich ihm seine Qualitäten auf der Zehn ab. Dabei bleibe ich. Die “Zehner”-Position ist unter Daniel Farke jedoch eine andere, als unter dem Ex-Trainer.
Unter Farke ist der Zehner in jeglichen (Spielaufbau-) Phasen integriert, auch und vor allem in tieferen Bereichen, um in gewissen Zonen Überzahlsituationen zu kreieren. Als Verbindungselement zwischen Sechs, Acht und Neun, kann Neuhaus mit seinen Pässen die vorderste Linie bedienen.

Ein Mittelfeldboss eben!

Möppi (@maetthimoped)

Darauf freue ich mich:

Ich freue mich darauf, dass wir einen Trainer haben, der schon gezeigt hat, dass er es schafft, sowohl fachlich, als auch menschlich Spieler und Fans gleichermaßen abzuholen, dem Loyalität wichtig ist und der seine Spieler fordert. Letzteres wurde schon in der Vorbereitung deutlich vorgeführt. Farke wirkt selbst wie ein richtiger Fußballfan. Gleichheit ist ein Grundstein von Vertrauen und man merkt: Er ist einer von uns.

Ich bin gespannt darauf wie sicher der erste richtige “Rollo-Kader” schlägt und wie Roland Virkus es schafft, sich als Sportdirektor zu emanzipieren. Es wurde viel auf ihm rumgehackt, denn wenn wir ehrlich sind, waren seine ersten kommunikativen Gehversuche in seinem Beruf nicht besonders gut, auch wenn die bisherigen Entscheidungen (Stand 26.07.) alle on Point waren. Er hat die Chance sich in den wohl prägendsten aber auch schwierigsten zwei Transferperioden seit langem zu beweisen. Ihm wurde in Form der auslaufenden Verträge ein riesiger Berg zurückgelassen, bei dem die Macht nicht in seiner Hand liegt. Eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Für mich gilt, solange er im Amt ist: In Rollo we trust.

Außerdem freue ich mich, dass wir wohl auch das spielerische Gegenstück zum FC K*ln sein werden und dass der ruhige Farke dem Choleriker mit der Mütz zeigen wird, wo der Hammer hängt!

Darauf müssen wir uns einstellen:

Wir werden von Borussia wieder schöne Ballpassagen sehen, Spieler, wie Florian Neuhaus und Christoph Kramer, werden im Ballbesitz wieder aufgehen und wir werden vor allem wieder Strukturen mit Wiedererkennungswert bemerken.

Doch genauso, wie wir genanntes erwarten können, so wird es auch wieder Phasen geben, in denen die Gegner ein probates Mittel gegen uns finden werden. Nur weil wir zu dem Spielstil zurückkehren, der uns so erfolgreich gemacht hat, heißt das nicht, dass wir unbesiegbar sind. Tony Jantschke hat nicht ohne Grund zwei Spitznamen: Zum einen “Fußballgott”, aber auch “Rückpass-Tony”. Ich glaube das beschreibt die Zweiteilung der Saison, die wir erwarten können.

Dieser Spieler wird uns überraschen:

Ich möchte mich in dieser Kategorie nicht nur auf einen Spieler begrenzen, sondern denke, dass uns dieses Jahr die Gruppe der Alteingesessenen, also Stindl, Herrmann, Kramer, Jantschke, überraschen wird. Denn selbst mit auslaufenden Verträgen, werden diese Spieler auf jeden fall die Konstanten des jetzigen Kaders bilden. Sie werden im Fall der Fälle da sein, wenn Spieler sich verletzen oder sogar noch gehen. Das wird Daniel Farke auch wissen und allein aus Selbsterhalt und Prävention darauf achten, dass diese Grundsteine des Kaders einsatzfähig sein werden.

So wird er sicherlich dafür sorgen, dass Lars Stindl auch Pleas halblinke Position abdecken kann, Patrick Herrmann weiß, wie er möglichst Effektiv Jonas Hofmann ersetzen kann und Tony Jantschke Anweisungen für den Spielaufbau bekommt. Christoph Kramer blüht nach einer starken Vorbereitung in Kombination mit Friedrichs kurzfristiger Verletzung sogar ein Platz in der ersten 11. Natürlich wird es einen Qualitätsabfall hin zu den eigentlichen Stammspielern geben, aber richtig eingesetzt können diese Spieler uns immer noch helfen. Das wird keine Option für die Ewigkeit, doch um es mit den Worten von Roland Virkus zu sagen: “Das Leben ist kein wünsch dir was, sondern ein so ist es nunmal.”

Außerdem werden sie integral dafür sein, junge Spieler wie Yvandro Borges Sanches an das Profigeschäft heranzuführen. Sie sind unser Rückhalt und die führenden Köpfe des Teams.

Flo (@borussiabarca)

Darauf freue ich mich:

Ich freue mich auf die Renaissance einer schon häufiger totgesagten und vom Hof gejagten Generation von Spielern. 

Auch wenn viele kritisch sehen, dass unser Kader über mehrere Jahre stabilgeblieben ist und ein krasser personeller Umbruch bis dato aussteht – ich sehe das anders. Mein Herz hängt an so unglaublich feinen Fußballern wie Plea und Neuhaus, an Zockern wie Thuram und Bensebaini, an nice guys wie Kramer, Sommer und Herrmann. Ganz ehrlich: Ich würde sie alle am liebsten ewig bei Borussia sehen!

Natürlich weiß ich, dass im Geschäft Bundesligafußball aufs Geld geguckt werden muss. Ich hoffe aber, dass der Verein an die finanzielle Schmerzgrenze geht, um möglichst viele Spieler zu halten. Und ich hoffe, dass man sich nicht auf das aktionistische Gerede so mancher Fans einlässt: Es ist und war nie ein Zeichen von Stärke möglichst viel am Kader zu schrauben. Es zeugt vielmehr von eben jener, wenn man seinen Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen über Schwierigkeiten hinweg vertraut, an ihre ganz besonderen Talente glaubt und ihnen die Möglichkeit gibt sich immer weiter zu entfalten. 

Manch einer wird in dieser Saison vielleicht dennoch seinen letzten Tanz mit der Raute der Brust tanzen. 

Wer wäre aber so herzlos da vorzeitig die Lichter anzumachen?

Darauf müssen wir uns einstellen:

Eine Mannschaft, die sich einen hohen Anteil am Ballbesitz erarbeitet, ist nicht zwangsläufig eine offensiv eingestellte Mannschaft. Wer erwartet, dass Borussia unter Farke zur Torfabrik wird, darf nicht enttäuscht sein, wenn das Spektakel (zunächst) ausbleiben sollte. 

Natürlich erfordert das Spiel mit dem Ball Mut und Risiko. Dabei geht es aber vor allem auch um die Spieleröffnung oder den Umgang mit hohem gegnerischen Pressing. Die Revolution des Farke-Fußballs werden zunächst kleine sein und wollen entdeckt werden: Wie stellt die Mannschaft Überzahl im eigenen Aufbau her? Wie mutig agieren die Innenverteidiger im Freilaufverhalten und im Passspiel? Vielleicht fällt nicht direkt auf, welche Kreativität im neuen spielerischen Ansatz liegt und wie fein die Klinge ist, die da geschwungen werden soll. Das kann zu Unmut führen, vor allem bei suboptimalen Ergebnissen. Davon sollten wir uns nicht aber verrücktmachen lassen. 

Vielmehr brauchen wir auf diesem Weg in eine offene Zukunft Glaube, Liebe und Hoffnung.

Dieser Spieler wird uns überraschen:

Nico Elvedi fliegt ja grundsätzlich immer unter dem Radar. Dabei hat er eigentlich das Potenzial zur Borussia-Legende: Er ist stets verlässlich und hat sich als einer der wenigen Leistungsträger frühzeitig zum Verein bekannt, als er seinen Vertrag vor einem Jahr bis 2024 verlängert hat. Wenn er diesen erfüllt, wäre er erst 27 und bereits seit neun Jahren im Verein.

Dass Elvedi trotz seiner tragenden Rolle bei Borussia nicht im Scheinwerferlicht steht, hat sicherlich damit zu tun, dass er kein Lautsprecher ist. Auch fällt er nicht durch spektakuläre Aktionen auf dem Platz auf. Meistens spielt er als linker Innenverteidiger, was ihn als Rechtsfuß dazu zwingt vor allem sichere, kurze Bälle zu spielen. Dass er dabei regelmäßig zu den passsichersten Verteidigern gehört, ist dennoch keine Selbstverständlichkeit.

Warum könnte Elvedi in dieser Saison die Aufmerksamkeit zukommen, die er verdient hat? Daniel Farkes System setzt bekanntlich auf spielerische Lösungen im Aufbau. Im Test gegen San Sebastian konnte man sehen, dass Elvedi dabei Aufgaben zukommen, die über die des sicheren, aber irgendwie passiven Nebenmanns des weitschlagenden Friedrich oder Itakura hinausgehen: Elvedi stieß immer wieder mutig vor und band in Sechsermanier zeitweise zwei gegnerische Angreifer. Dadurch entlastete er seine Mitspieler und schuf aktiv Räume. Wenn Neuhaus in die Kette abkippte, übernahm er sogar dessen Rolle mit Ball und beteiligte sich zentral im Kombinationsspiel. Diese neu etablierten Abläufe ermöglichen es Elvedi endlich, seine Ballsicherheit auch in zentralen Zonen einzubringen. 

Dass er ein intelligenter und disziplinierter Verteidiger ist, wussten wir ja schon vorher: In diesem Jahr werden wir auch den Spielmacher Nico Elvedi kennenlernen!

3 Antworten auf „Umbruch in den Köpfen! Unsere Einschätzung für die neue Saison.“

Eine letzte Replik zur Saison mit Hütter:
Ich habe echt gedacht, dass ein Fußball-LEHRER mehr Reflexionsfähigkeit hat, um die Mannschaft, die ein Jahr seine war, von seiner Idee zu überzeugen, sich den Voraussetzungen anzupassen und die Jungs dadurch mitzunehmen.
Er hat’s nicht gemacht und ich habe wieder was gelernt!

Wenn ich die aktuelle Situation mit zwei Worten zusammenfassen müsste, dann sind es die Begriffe ‚Demut‘ und ‚Geduld.‘

Analytisch habe ich einen guten Eindruck von Farke und wie er die Jungs für sich ein- und mitnimmt. Aber, wir wissen das alle: Erst in der Krise zeigt sich die wahre Qualität.
Alles andere habt ihr drei schon gesagt.

Alles richtig, was ihr schreibt- Danke dafür. Aber Flo spricht mir in der Rubrik „ worauf ich mich freue“ 1000% azs dem Herzen. Schön, dass nicht nur mir die Jungs ans Herz gewachsen sind

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