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Rose Aus in Dortmund – Was wird aus René Maric?

Der BVB trennt sich also von Marco Rose, nachdem dieser Spieler wie Niklas Süle, Nico Schlotterbeck, Salih Özcan und Karim Adeyemi von einem Wechsel überzeugte.
Final möchte BorussiaExplained diese Entscheidung nicht bewerten, sondern schauen, wer (vielleicht) übrig bleibt:

René Maric.

Rene Maric – Quelle: Borussia.de

Ein Kommentar von Deniz (@BorussiaExpl)

Spekulativ kann ich natürlich nicht beantworten, wie René Marics Pläne nun aussehen, ob er im Trainerteam um Marco Rose und Alexander Zickler bleiben möchte, oder nicht.

In der Theorie kam mir der Gedanke auf:

Wieso nicht ein zweites Mal Borussia Mönchengladbach, an der Seite eines erfahrenen Trainers – z. B. Lucien Favre?

René Maric: In der Mannschaft akzeptiert

René Maric fungierte nicht nur im Trainer-, sondern im ganzen Team Mönchengladbach.
So sagte er im Interview bei der RP (07.09.2019), zusammen mit Spielanalyst Dr. Philipp Schützendorf:

Wenn wir uns unterhalten, sind wir ja meistens zu fünft (inkl. Philipp Schützendorf), dann sind noch Marco Rose, Frank Geideck und Alexander Zickler dabei. Das nimmt dann viel Zeit in Anspruch, weil wir alle etwas zu sagen haben und alle unterschiedliche Dinge sehen. Oft ist es eine Ergänzung, das ist dann schon gut, wenn man voneinander lernen kann.“

René Maric kam im Team sehr gut zurecht. Das war oft erkennbar.

Auch im Umgang mit der Mannschaft war der 29-Jährige stets akzeptiert, so Christoph Kramer (05.06.2020, Goal-Interview)

„Es kommt überhaupt nicht auf das Alter an oder ob man lange als Profi gespielt hat. Entweder man versteht etwas vom Fußball oder nicht. Und wir haben schnell gemerkt, dass René weiß, wovon er spricht. Akzeptanz erarbeitet man sich mit Qualität – und er hat eine große Qualität. Deshalb hören wir ihm gern zu und lassen uns von ihm auch was sagen.“

Wieso nicht an die Seite eines erfahrenen Trainer, wie Lucien Favre?

Über die Rückkehr an den Niederrhein von Lucien Favre wird bereits medial heiß diskutiert.
Der 64-Jährige Schweizer wäre ein Transfercoup für Borussia Mönchengladbach (Kommentar dazu, warum trotzdem Geduld benötigt wäre).

Doch, wen würde Lucien Favre mitbringen im Stuff?

Fest steht: Lucien Favre hatte nie eigene Co-Trainer, die er mitbrachte.
In Gladbach kam der Schweizer mit Manfred Stefes aus, mit dem er später bei Borussia Dortmund erneut zusammen arbeitete.

Seit Anfang Januar ist dieser allerdings in Düsseldorf als Co-Trainer tätig.

Wieso also nicht René Maric zurück holen?

Für die mögliche Zusammenarbeit spricht:
Beide verfolgen eine ähnliche Spielidee:
Eine ballbesitzorientierte, dessen Spiel in der Defensive, wie Offensive den selben Fokus hat.

René Maric arrangierte sich mit dem Umschaltfokus von Cheftrainer Marco Rose, versuchte dabei seinen eigenen Touch mit Ball einfließen zu lassen.
In seiner Zeit in Gladbach, schossen die Fohlen 66 und 64 Tore. In Dortmund knackte das Trainerteam in dieser Saison den Torrekord: 85 Tore. Trotz dessen, dass der Umschaltfokus mit dem BVB-Kader 21/22 nicht so ausgelegt werden konnte, wie gewünscht. Umso mehr zeigt diese Statistik: Das Spiel im Ballbesitz hat einen Wert – vor allem dank René Maric.

Schlussgedanke

Mir sind die emotionalen Aspekte des Lesers, die bei einem solchen Artikel aufkommen können, durchaus bewusst, und dennoch schreibe ich vollkommen überzeugt:
Die Kombination Lucien Favre & Rene Maric könnte sehr gut funktionieren.
Der junge Co-Trainer kann inhaltlich und fachlich definitiv mit dem erfahrenen Coach mithalten.
Gedankengänge finden gegenseitig auf einem hohen Niveau statt.
Dazu folgt: Beide Trainer kennen Spieler, René Maric vor allem den Kern und ist in der Aktualität im Zustand dieser Truppe vielleicht noch ein Schritt weiter.

Während Lucien Favre mit 64 Jahren vielleicht nicht den allerbesten Zugang zur Mannschaft (emotional) aufbauen könnte, ist René Maric nicht nur aufgrund seines jungen Traineralters eine gute Komponente, die sich fügen könnte:
Die Stimmen von der Mannschaft sprechen für sich, sämtliche Torjubel von Marcus Thuram – an der Trainerbank bei Maric – ebenso.

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